Wir sagen Gömme dazu – ist ein Festessen im Dorf gewesen. Eigentlich ein einfaches Gericht aus Mehl, Wasser, Salz, Joghurt. Was es so besonders macht ist die zerlassene Butter dazu. Denn Butter zu machen war aufwendig und wurde nur selten zum Essen eingesetzt.
Hier das Rezept:
Zutaten: 1,5 Kilo Mehl, Salz, Wasser. Yoghurt, Butter, Knoblauch.
Das Mehl mit Wasser zu einem festen Teig kneten. Auf einem Backblech zu einem runden Brotlaib geformt in den Ofen geben und bei 140° 20-30 Minuten backen. In der Zwischenzeit einen Knoblauchjoghurt anrühren. Das Brot aus dem Ofen nehmen und sofort einen Deckel herausschneiden. Nun wird der Laib mit einem Löffel ausgehöhlt, so dass ein runde Brotform übrig bleibt. Der Teigdeckel und das innere des Brotes werden zerkleinert und in dieser Form zu einem Berg aufgetürmt. Nun kommt der Knoblauchjoghurt und die zerlassene und gebräunte Butter darüber. Wie bei einem Fondue holen sich alle die Brotstücke aus der Teigschüssel.